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Erste Stufe eines Wettbewerbs für einen Cluster kommunaler Büro- und Laborgebäude in Wien

Der Bauplatz bildet die nördliche Spitze eines gründerzeitlichen Wohnquartiers, das sich entlang der Simmeringer Hauptstraße in Richtung Zentralfriedhof entwickelt und zum Stadtzentrum hin durch großmaßstäbliche Barrieren wie Stadtautobahn, ehemaliges Schlachthofgelände und “T-Center” jäh abgestoppt wird. Zu beiden Seiten der schmalen Wohnquartier-Spitze befinden sich fragmentierte Industrie und Gewerbe-Areale.

Das städtebauliche Entwurfsziel ist, einerseits der “angemessenen Moderatheit” der gegebenen Baumassen-Anordnung (Bauklasse III,g) gerecht zu werden, andererseits die besondere Nutzung des Magistrats-Labor-Clusters im Mischgebiet Wohnen/Gewerbe erfahrbar zu machen.

Dies wird erreicht durch: Herstellen der städtebaulichen Kante und Abschließen des Wohnquartiers im Sinne einer “Blockrandbebauung”, Tiefenstaffelung des Blockes durch teilweises Zurückweichen von der Kante in den oberen Geschoßen, Öffnen des Geländes, teilweises Zurückweichen von der Kante im Erdgeschoß.

Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, Magistratsabteilung 19
Raumprogramm: Büros und Labors mit insgesamt 15.000 m² Hauptnutzfläche.
Adresse: Rinnböckstraße/Litfaßstrasse, 1110 Wien
Mitarbeit: Stefanie Klocke, Benjamin Konrad, Lisa Posch, Casper G. Zehner, Sandro Ruiu
Planungszeit: Mai 2011