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Wettbewerb "Urbanes Leben am Papierbach - Baufeld C" Landsberg am Lech - 3.Preis

Das Projekt folgt den Intentionen des städtebaulichen Leitprojekts. Ein L- förmiger höhengestaffelter Baukörper entlang der Bahnstrecke bildet mit den freistehenden Baukörpern im Innenbereich das Quartier. Das Baukörperensemble entwickelt eine gemeinsame, eigenständige Quartiersidentität. Diese Identität, leitet sich auch aus den vorhandenen Gebäuden und Strukturen ab.
So orientiert sich der Nordsüd-gerichtete Riegel in seiner Struktur und Gestaltung am Karl-Schrem-Bau. Die Serialität und Klarheit des Industriebaus transformiert in einen zeitgemäßen Wohnbau. Die prägenden Elemente des Karl-Schrem-Baus, wie die Lisenen, die weit auskragenden Vordächer oder die bandartigen Fenster finden in den beiden Längsriegel eine zeitgenössische Interpretation.

Das südliche Ende des L- förmigen Baukörpers formuliert den Übergang vom Riegel zu den freistehenden Gebäuden. Die Punkthäuser sind in ihrer Materialisierung den Riegeln ähnlich: Sichtbetonbrüstungen mit dazwischenliegenden Fensterbändern und Holzpaneelen.
Die Gebäudetypologien sowie ihre Lage im Areal führen zu unterschiedlichen räumlichen Ausformulierungen: so erlauben es etwa die größeren Distanzen zu den Nachbarbauplätzen im Westen, hier auskragende Balkone anzuordnen. Im Gegensatz dazu werden bei den Punkthäusern die wohnungsbezogenen Freiflächen in die Gebäudekubatur eingezogen.