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Wohnbau Oberdorfstrasse

Der 22. Wiener Gemeindebezirk ist hier geprägt durch eine periphere, heterogene Bebauungsstruktur: Eine fragmentierte Straßenrandbebauung, changierend zwischen dörflich eingeschoßigen und gründerzeitlich mehrgeschoßigen Wohnhäusern, dazwischen eingestreut Wohnhaustypen aus verschiedenen Epochen.
Das Projekt führt die straßenraumbegleitende Nachbarbebauung fort und wird zur Ecke Eibengasse / Oberdorfstraße nach oben gestaffelt. Diese städtebaulich begründete Überhöhung wird durch die bauordnungskonforme Drehung der Giebelfläche ermöglicht. Diese wird nicht, wie üblich, normal zur Baufluchtlinie, sondern parallel dazu angeordnet. Dadurch bleiben die der Dachform entsprechenden Giebelflächen bei Berechnung der Gebäudehöhe außer Betracht. Es kommt dabei zu keiner Kubaturerhöhung gegenüber einem Projekt mit konventioneller Auslegung der Giebelflächen. Das Gebäude wird über den Innenhof und zwei an diesen angebundene Stiegenhauskerne erschlossen.

Auftraggeber: WEVAG, 1030 Wien
Raumprogramm: 35 Wohnungen auf 3.200 m² Wohnnutzfläche
Adresse: Oberdorfstraße 7-9, 1220 Wien
Mitarbeiter Wettbewerb: Casper G. Zehner, Günter Mohr
Mitarbeiter Ausführung: Isabelle Höpfner (Projektleitung), Benjamin Konrad, Laurenz Vogel, Casper G. Zehner
Generalunternehmer: Swietelsky Baugesellschaft m.b.H.
Statik: Buschina + Spreitzer ZT GmbH
Haustechnik: Ernst Haustechnik GesmbH & Co KG
Bauphysik: ZT-Büro DI Ernst Kuttner
Freiraumplanung: DI Liz Zimmermann, DI Erik Meinharter
Planungs- und Bauzeit: September 2004 – April 2007