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Wettbewerb: Neubau einer Volksschule in Breitenbach am Inn, Tirol
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STÄDTEBAU
Die neue Volksschule befindet sich im Spannungsfeld der sehr heterogenen Bebauungsstruktur des Breitenbacher Dorfkerns, die von den großen Volumina der Kirche und des Gemeinschaftshauses bis hin zu kleinen Einfamilienhäusern reicht.
Das Gebäudevolumen entwickelt sich, in einem spürbaren Wechselspiel zwischen Innen und Außen, aus den städtebaulichen Anforderungen und den funktionalen Bedingungen des Schulbetriebs heraus.
So zeigt die volumetrische Ausformulierung des Baukörpers die Organisation der Lernreviere und nimmt gleichzeitig in ihrer Körnung Bezug auf den Maßstab der umgebenden Bebauung.
FUNKTIONALE KRITERIEN
Die Funktionseinheiten des Gebäudes sind geschoßweise klar und übersichtlich gegliedert. Im Erdgeschoß befinden sich die öffentlicheren Bereiche, Zentralgarderobe und Aula sowie die Zone für Direktion und Lehrpersonal.
ÄUSSERE ERSCHEINUNG
Die äußere Erscheinung entwickelt sich konsequent aus der inneren Organisation. Die großzügigen
Fensteröffnungen sind den jeweiligen Raumaufteilungen entsprechend in die Außenwand geschnitten, wobei offene und geschlossene Fassadenteile in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen und einen zwischen Körperhaftigkeit und Offenheit changierenden Baukörper erzeugen.
Die geschlossenen Fassadenteile bestehen aus hellgrauen, thermisch vorbehandelten Holzfassadenpaneelen mit vertikal angeordneter Lattung. Durch die Behandlung mit einer absolut emissionsfreien, silikatischen Vergrauungslasur entsteht eine mineralisch- matte und farbtonstabile Optik und damit ein homogenes, gleichmäßiges Gesamtbild.

Auftraggeber: Gemeinde Breitenbach am Inn, Tirol
Raumprogramm: Neubau Volksschule (10 Klassen) in Clusterform + Schulverwaltung
2.439 m² Nutzfläche
Adresse: Dorf 94, 6252 Breitenbach am Inn
Mitarbeiter: Lisa Posch, Caspar Zehner
Planungszeitraum Dezember – Jänner 2019/20

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